Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten
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Der Schutz vor Berufsunfaehigkeit zählt zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt. Die meisten Menschen entscheiden sich erst im Laufe ihres Berufslebens für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei ist es durchaus sinnvoll, sich schon möglichst frühzeitig über eine solche Maßnahme Gedanken zu machen. Auch wenn für junge Menschen eine Berufsunfähigkeit weit hergeholt erscheint, kann sich die persönliche Situation durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung schnell ändern. Deshalb sollten sich beispielsweise Studenten schon im Studienzeitalter Gedanken um eine entsprechend Absicherung machen.
Eine Berufsunfaehigkeitsversicherung schützt vor finanziellen Risiken, die mit einer eintretenden Berufsunfähigkeit einhergehen. Sie wird in monatlichen Renten ausbezahlt, solange die Berufsunfähigkeit besteht bzw. so lange der Versicherungsvertrag läuft.
Studenten trifft es im Falle einer Berufunfaehigkeit besonders hart. Denn die Wartezeit für die gesetzliche Rentenversicherung beträgt 5 Jahre, in denen Pflichtbeiträge geleistet werden müssen. Bis dahin besteht noch nicht einmal Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Wer im Studentenalter berufsunfähig wird, kann vom Staat auf alle möglichen Berufe auf dem Arbeitsmarkt verwiesen werden, die durchführbar sind – ganz ohne Rücksicht auf Einkommen, Zumutbarkeit und Qualifikation.
Auch wenn die Arbeitsunfähigkeitsversicherung mit Kosten verbunden ist – der Aufwand lohnt sich. Rund jeder vierte Bundesbürger wird im Laufe seines Lebens erwerbsunfähig und muss vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden. Nur 10 Prozent der rund 300.000 Arbeitnehmer, die berufsunfähig werden, sind entsprechend dagegen abgesichert. In diesem Falle ist der finanzielle Ruin und der Gang zum Sozialamt bereits vorgeebnet.
Je früher eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, desto besser. Denn umso geringer fallen die Versicherungsbeiträge aus, die anhand von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen berechnet werden. Mit steigendem Alter steigt das Risiko für die Versicherungsgesellschaft, und der Eintritt in eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung wird zunehmend schwerer. Bei schwerwiegenden Erkrankungen ist der Abschluss einer Berufsunfaehigkeitsversicherung überhaupt nicht mehr möglich. Es lohnt sich also, sich frühzeitig Gedanken zu machen. Das Risiko einer Erwerbsunfähigkeit ist groß und sollte unbedingt abgesichert werden.
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